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Bronnbacher X

Ausgangslage

Die Bronnbacher Stipendiatinnen und Stipendiaten bestehen mittlerweile aus in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bestens vernetzten Mitgliedern, die einen Organismus entwickelt haben („Bronnbacher Geist“), der ständig weiter entwickelt wird („Bronnbacher Alumni“) und der die Zielsetzung verfolgt, den während des Stipendiums gewonnen Zugang zu Kunst und Kultur in die Gesellschaft weiter zu tragen („Bronnbacher Beitrag“).  Nach über zehn Jahren ist eine „kritische Masse“ an Ehemaligen entstanden, die die gesellschaftliche Wirkung des Bronnbacher Stipendiums stärker in den Fokus rücken möchte.

Zielbild Bronnbacher X

Idee. Die Idee hinter Bonnbacher X ist es, jungen bzw. werdenden Künstlern, die an einer Kunsthochschule studieren, eine Plattform für eine Ausstellung Ihrer Werke zu bieten. Damit werden die Bronnbacher, die gefördert wurden, nun selbst zu Förderern von Künstlern und Kunst. Das Bronnbacher Stipendium wird zum nachhaltigsten Projekt des Kulturkreises. Die Stipendiaten bringen ihr Management Know-how sowie ihre Kontakte zu Unternehmen ein, um das Projekt durchzuführen und es entsteht ein intensiverer Austausch zwischen Alumin, aktuellen Stipendiaten, Künstlern, Kulturkreismitgliedern und Managern.

Der Name. Das Projekt nennt sich Bronnbacher X. Das Dieses X ist hierbei bewusst offen gehalten und steht beispielsweise für die Verzahnung von Management und Kunst, den Austausch von Künstlern und Bonnbacher Stipendiaten, aber auch für ein Kreuz auf der Landkarte.

Ausschreibung.

Das Thema. Jedes Jahr steht Bronnbacher X unter einem anderen Thema. Das Thema wird von den Organisatoren vorgegeben und stellt einen aktuellen gesellschaftlich relevanten Aspekt dar, der durch Arbeiten der Studierenden künstlerisch aufgeladen werden soll.

Ausstellungsorte. Das Projekt soll deutschlandweit stattfinden. D.h., Studierende verschiedener Hochschulen innerhalb Deutschlands können sich daran beteiligen. Die Ausstellung der Preisträger findet als Wanderausstellung in mehreren Städten Deutschlands statt, beispielsweise in:

  • Mannheim (Martin)
  • Berlin (Ben)
  • Frankfurt(Miri)
  • München (Julia)
  • Aalen (Gerhardt)
  • Hamburg (Mirjam)
  • Düsseldorf (Jan)
  • Zürich (Claus)

 

In jedem dieser Städte kümmert sich ein lokaler Arbeitskreis (unter Beteiligung von dort wohnenden Alumi) um die Durchführung vor Ort. Das Besondere: als Ausstellungsorte werden nicht klassische Galerien oder Museen gewählt. Vielmehr wird versucht, die Kunst in den normalen Alltag zu integrieren. Demnach bieten sich Orte wie beispielsweise

  • Friseur
  • Bahnhof
  • Optiker
  • Autohaus
  • Werkstatt
  • Industriecharme
  • Lagerhalle
  • Bankfiliale
  • Museum
  • Café
  • Ruinen

Hierin verbirgt sich zugleich ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts. Es geht nicht nur darum, Kunst für die üblichen Rezipienten zu präsentieren, sondern bewusst Menschen anzusprechen, die sonst nicht unbedingt mit Kunst in Verbindung kommen.

Organisationsstruktur. Neben den lokal tätigen Arbeitskreisen gibt es einen übergeordneten Trägerkreis, in dem das Projekt zentral koordiniert bzw. zunächst vollständig entwickelt wird.

Rahmenveranstaltungen. Die Eröffnung der Ausstellungsreihe findet jedes Jahr in einer anderen Stadt statt und wird mit einer Vernissage und anschließender Party eröffnet (Stichwort: „Künstler schenken aus“). Dieses Event soll zum Anziehungspunkt für alle Bronnbacher werden, sodass nicht nur regionale Besucherinnen und Besucher teilnehmen.

Partner. Für das Gelingen des Projekts ist es zentral, Partner einzubinden. Einerseits zählt hierzu der Kulturkreis als Schirmherr, der ja auch „Vater“ des Bronnbacher Stipendiums ist. Gleichzeitig kann über das Renommee des Kulturkreises dem Wettbewerb die nötige Glaubwürdigkeit verliehen werden. Darüber hinaus ist im Kulturkreis und seinem Netzwerk genügend Know-how vorhanden, um ein solches Projekt anzustoßen und zu begleiten. Partner sind ebenfalls verschiedene Kunsthochschulen, die für das Projekt gewonnen werden müssen. Es wird ein zentraler Erfolgsfaktor sein, dass Professorinnen und Professoren ihre Studierenden ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Für die Jury des Wettbewerbs sollten zudem einige bekannte und renommierte Personen aus dem Kunstbetrieb (gerne mit Bezug zu den Bronnbachern), aber auch aus dem Bereich der Wirtschaft gewonnen werden. Hier wäre etwa zu denken an: Karsten Fock, Georg Winter, Konstantin Adamopoulos.

Umsetzungsplan.

Nächste Schritte. Zunächst wird die Projektidee mit verschiedenen Personen besprochen. Hierzu zählen insbesondere Ansprechpartner aus dem Kulturkreis, Kuratoren und Professoren an Kunsthochschulen sowie Bronnbacher Alimni. Ziel muss es sein, zu prüfen, ob die skizzierte Idee wirklich Bestand hat und von den Studierenden als sinnvoll erachtet wird.

Stufenweise Einführung. Für die erste Generation Bronnbacher X wäre als Ausstellungsort Mannheim in Rahmen eines Wochenendes des Stipendiums denkbar. Aktuelle Stipendiaten könnten so aktiv an der Umsetzung der Idee mitgestallten und die gute Infrastruktur in Mannheim (u.a., „Artgenossen“, gute Verbindungen zur Kunsthalle) genutzt werden. Zudem könnte eine erste Ausschreibung sich gezielt an Klassen von dem Bronnbacher Stipendium verbundenen Kunstprofessoren gerichtet sein.

Langfristige Perspektive. Bronnbacher X wird zum verlängerten Arm und Pulsmesser des Kulturkreises. Aktuelle Stipendiaten erleben im Stipendium einen Zugang zu konkreter Kulturförderung. Denkbar wäre, dass aus den Jahrgängen und Untergruppen fortlaufende Projekte und der dem Namen Bronnbacher X entwickelt werden.