Bronnbacher Blog

Teil II: Leben wir in einer tauben Gesellschaft?

Die Beeinträchtigung unserer Gesundheit durch städtischen Lärm und Beschallung wird oft vernachlässigt, Umgebungslärm als scheinbar notwendig hingenommen. 
Schuld daran sind nicht allein die Architekten und Städteplaner, die dieses Thema meist stiefmütterlich behandeln.  Wie es dazu kam und was wir tun können. Von Stefanie Hirsch.

Kurzfristig weggebrochen

Wer Skeptiker vom Sinn privater Kulturförderung überzeugen will, betont gerne die Langfristigkeit des Engagements seitens der Sponsoren. Wie kurzfristig das Engagement auch enden kann, zeigt Siemens gerade in Bayreuth. Von Benjamin Legrand

Fluss mit E

Trotz Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet wäre es mir früher beim Stadt-Land-Fluss-Spielen nicht eingefallen, als „Fluss mit E“ die Emscher zu nennen. Durch den Emscher-Umbau wird sich das Image der Emscher aber grundlegend ändern. Und auch wenn das Baden dort momentan noch keine gute Idee ist, lohnt sich schon jetzt der Besuch des Emschertals. Von…
Weiterlesen

Wo gehse, Kulturhauptstadt Teil V: Interview mit Dr. Dieter Nellen (RVR)

Sarah Meyer-Dietrich sprach mit Dr. Dieter Nellen über das Kulturhauptstadtjahr, über Metropolenanmutungen des Ruhrgebiets und über die Schwierigkeit, dem Ruhrgebiet einen passenden Namen zu geben. Von Sarah Meyer-Dietrich .

Musik, die die Ordnung sprengt

Wenn ich an Technomusik denke, dann verbinde ich mit dieser eines nicht: klassische Musik. Junge Tanzwütige versus ergraute Eminenzen, „Partytime!“ versus intellektueller Anspruch, Bass, Bass, Bass, Bass versus Streicher, Holz- und Blechbläser im 6/8-Takt. Techno und Klassik scheinen nicht miteinander vereinbar. Aber Technophonic bringt beide zu einer überwältigenden Synthese und fegt die gegenseitigen Vorurteile vom…
Weiterlesen

Ost trifft West. Digital wird re-analogisiert.

Am Freitag den 2.September beherbergt die Rotunde die Performer des borderland projects. Mit der Premiere in den mittlerweile kultigen Gemäuern des alten Katholikentagbahnhofs erfolgt der Auftakt für eine zweiwöchige Tour mit 4 Stationen im Ruhrgebiet. Von Sebastian Sobanski

Teil I: Leben wir in einer tauben Gesellschaft?

Zu Besuch in einer fremden Stadt schauen wir uns SEHENswürdigkeiten an, besuchen AUSSICHTspunkte und schreiben auf ANSICHTskarten, was uns besonders SEHENSwert erschien. Ist diese Dominanz des Visuellen in der Sprache Zufall oder steckt mehr dahinter? Von Stefanie Hirsch

Alltägliche Räume neu entdecken

Mit dem Klappstuhl in der U-Bahn Station, eine gemütliche Wohnküche in der Durchgangspassage – so kann die temporäre Umnutzung öffentlicher Räume aussehen. Ein Interview mit dem „Stadtverwalter e.V. – Verein für Zwischennutzungskultur“. Von Jessica Dielmann-Gessner und Christiane Kleine-König.

„Der letzte Wille“ – das Performancekollektiv She She Pop

Früher oder später stellen sich uns allen dieselben Fragen: Was wird aus den eigenen Eltern im Alter? Wer wird sie betreuen? Wer erhält das Erbe? Es sind Fragen, die sich nicht einfach beantworten lassen. Vor allem weil sich Eltern und Kindern dabei selten einig sind. Und wer bestimmt dann die Spielregeln? Von Ann-Christin Neumann.

2-3 Straßen: Ein kollektives Schreibprojekt nach einer Idee von Jochen Gerz

Fast achtzig Autorinnen und Autoren beziehen Wohnungen im Ruhrgebiet, beobachten den Alltag und schreiben gemeinsam ein Buch. Nun liegt das gedruckte Ergebnis vor: 2-3 Straßen/TEXT. Von Miriam Bargheer.