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n.a.t.u.r. in Bochum gepflanzt

n.a.t.u.r. in Bochum gepflanzt

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Unter dem Motto natürliche ästhetik trifft urbanen raum startete Freitag Abend in Bochum das N.A.T.U.R.-Festival. Bis zum 21.Mai gibt es ein breites Programm in und um die Hauptzentrale Katholikentagsbahnhof , das wie Unkraut aus dem Boden sprießt. Von Sebastian Sobanski.




Neun Tage lang soll das Thema Natur in den Köpfen der Besucher wie ein wilde Saat wachsen und für Inspiration sorgen, den Blick für die eigene Umgebung schärfen und einem einzigen Bekenntnis dienen: jenem zur Natur. Klingt hippie-haft, aber nicht nur Hippies kommen auf ihre Kosten. Dafür sorgen die vielen Aktionen und Workshops wie guerilla gardening, moos graffiti oder mobile Gärten, die für alle interessant sind.


Man kann auch unter Anleitung eines Architekten stadtplanerisch tätig werden und an der Gestaltung des Tana-Schanzara-Platzes vor dem Schauspielhaus mitwirken oder bei geführten Radtouren die grünen Sehenswürdigkeiten der weitläufigen Umgebung erkunden. Dabei wird sich zeigen, ob die gängigen und verstaubten Vorurteile außer-pottischer Meinungen berechtigt sind oder widerlegt werden können.

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© S.Sobanski


Erstaunlich an diesem Festival ist auch seine Organisation, die in erster Linie auf den wenigen Köpfen von feel vergnuegen und gartenmiliz basiert. Die Dynamik bekommt das Ganze durch die mittlerweile über 60 Aktiven, die mit n.a.t.u.r. und der rotunde eine experimentelle Spielwiese bekommen haben, die Bochum in der Form noch nie gesehen hat. Der Aufruf ist simpel, ebenso wie seine Notwendigkeit: Gestaltet eure Stadt. Die Message: Eine bessere Welt ist pflanzbar.


Presse:
Ruhrnachrichten
WDR Audio Beitrag

 

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